Online-Befragung von Leistungserbringern zur Covid -19 Nachbehandlung

Online-Befragung von Leistungserbringern zur Covid -19 Nachbehandlung

Online-Befragung von Leistungserbringern

Mit steigender Zahl an Erkrankten wird die Versorgung von COVID-19 Patienten auch im ambulanten Heilmittelbereich immer bedeutender. Diese Befragung richtet sich an Leistungserbringer aus den Bereichen Physiotherapie / Massage, Ergotherapie und Logopädie, die aktuell Patienten nach einer COVID-19-Erkrankung oder mit dem Post-COVID-Syndrom (Long COVID) versorgen.

Hilfreich zur Beantwortung der Fragen ist Ihre interne Behandlungsdokumentation. Die letzte Frage (Frage 14) ist als Kommentarfeld gestaltet. Hier können Sie eigene Angaben zu den Behandlungsverläufen, Auffälligkeiten oder besonderen Herausvorderungen für die Versorgung von COVID-19 Patienten machen.

Die Befragung erfolgt anonym. Es werden keine Daten gespeichert,die einen Rückschluss auf Ihre Identität oder die Identität Ihrer Patienten erlauben.

Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

Ergebnisse der Online-Befragung zur Situation in der ambulanten Heilmittelversorgung-November 2020

Ergebnisse der Online-Befragung zur Situation in der ambulanten Heilmittelversorgung-November 2020

Zusammenfassung der Online – Befragung zur Situation in der ambulanten Heilmittelversorgung

Woche vom 02.11. – 06.11.2020

A

An der Online Befragung zur aktuellen Situation in der ambulanten Heilmittelversorgung nahmen insgesamt 1370 Therapeutinnen und Therapeuten teil. Mit 43% war die Physiotherapie der am häufigsten angebotene Leistungsbereich der Befragten, gefolgt von der Ergotherapie (34%), der Logopädie (29%), der Massage (10%), der Podologie (7%) und der Diätassistenz (1%).

Insgesamt war die am häufigsten genannte Betriebsgröße, die mit 4 bis 10 Mitarbeitenden (43%).

60 % der Befragten waren in der Haupttätigkeit Selbständig in der ambulanten Versorgung.

Höhere Zahl an Erkrankten und Quarantänefälle bei Patienten und Therapeuten als Hauptgründe

War im Frühjahr noch der Hauptausfallgrund in 94% der Praxen die vorsorgliche Terminabsage durch Patienten, ohne dass eine tatsächliche Erkrankung vorlag, so lag im November der Hauptausfallgrund in 69% der Praxen bei der Absage durch Patienten aufgrund einer tatsächlichen Erkrankung. In 60% der Praxen waren Patienten in Quarantäne und in 15 % der Praxen mussten sich Mitarbeiter in Quarantäne begeben.

Mit 16% werden fehlende Verordnungen durch Schließung oder Überlastung von Arztpraxen als Ausfallgrund genannt. Auch Absagen von Pflegeeinrichtungen gehören mit 32% wieder zu den häufigeren Ausfallgründen.

Durchschnittliche Auslastungsquote von ca. 80% in der ambulanten Versorgung

34% der Befragten gaben an, dass die Auslastungsquote noch bei über 90% liegt. Allerdings gab es hier Unterschiede in den einzelnen Leistungsbereichen.

Eine Auslastungsquote von über 90% gaben an:

Physiotherapie – 42%

Ergotherapie –  28%

Podologie – 26%

Logopädie – 25%

  • Absage aufgrund tatsächlicher Erkrankung 69% 69%
  • Patienten in Quarantäne 60% 60%
  • Absagen durch Pflegeeinrichtungen 32% 32%
  • Fehlende Verordnung durch Schließung oder Überlastung von Arztpraxen 16% 16%
  • Mitarbeiter in Quarantäne 15% 15%

Materialbeschaffung durch zu geringe Hygienepauschale eine wirtschaftliche Herausforderung

In Bezug auf die notwendigen Hygienemaßnahmen sehen sich 52% der Befragten gut informiert und haben aktuell ausreichend Material, um Schutzmaßnahmen einhalten zu können. 22% sehen Schwierigkeiten bei der Informationsbeschaffung, welche Schutzmaßnahmen aktuell gelten. Die Mehrheit von 74% sehen in der Materialbeschaffung eine wirtschaftliche Herausforderung, da die Hygienepauschale mit 1,50 Euro je Verordnung zu niedrig kalkuliert ist.

Verständnis und Motivation zur Einhaltung der Hygienemaßnahmen bei Patienten überwiegend hoch

55% der Befragten gaben an, dass das Verständnis und die Motivation zur Einhaltung der Hygienemaßnahmen überwiegend hoch oder mit 19% sogar sehr hoch ist. 6% der Befragten sahen allerdings überwiegend ein geringes Verständnis seitens der PatientInnen.

  • Gut informiert und ausreichend Material vohanden 52% 52%
  • Schwierigkeiten bei der Informationsbeschaffung zu Schutzmaßnahmen 22% 22%
  • Wirtschaftliche Herausforderung Hygienepauschale 74% 74%

Einzelne Patientengruppen unterschiedlich häufig von Therapieausfällen betroffen

 

15% der Befragten gaben an, dass Therapieausfälle gleichmäßig alle Patientengruppen betreffen. 45% sahen HeimbewohnerInnen und 34% generell ältere Patienten betroffen. In den freien Kommentaren wurden zusätzlich häufig Menschen mit Behinderungen genannt. Die Antworten in dieser neu aufgenommenen Kategorie deuten darauf hin, dass einzelne Patientengruppen unterschiedlich von Therapieausfällen betroffen sind.

Weiterhin hohes wirtschaftliches Risiko, aber aktuell wenig Kurzarbeit

 

40% der Befragten sehen nach wie vor ein hohes wirtschaftliches Risiko. 9% schätzen diese sogar als sehr hoch ein. Gleichzeitig waren in der ersten Novemberwoche nur 9% der Befragten von Kurzarbeit betroffen.

Unterschiedliche Nutzung telemedizinischer Anwendungen

Sehr unterschiedlich fiel in den Leistungsbereichen erneut die Nutzung Telemedizinischer Anwendungen aus. Vorreiter waren wieder die LeistungserbringerInnen in der Logopädie. Hier nutzten 42% die Möglichkeit der Telemedizin. In der der Ergotherapie waren es 21% und in der Physiotherapie nur 10%.

Zusammenarbeit mit lokalen Gesundheitsbehörden

Insgesamt hat sich nach Einschätzung der Befragten die Zusammenarbeit mit den lokalen Gesundheitsbehörden leicht verbessert. 20% empfanden die Zusammenarbeit allerdings immer noch als „mangelhaft“.

Hohe psychische Belastung durch die Bedingungen der Pandemie

88% der Befragten sehen sich durch die Bedingungen der Corona-Pandemie einer höheren psychischen Belastung ausgesetzt.

Mit 77% war der zeitliche Druck durch höhere Hygienemaßnahmen der am häufigsten genannte Grund für psychische Belastungen. Aber auch wirtschaftliche Sorgen (66%), die Angst Angehörigen zu infizieren (59%), Angst vor eigener Infektion (52%) und vermehrte Diskussionen über die Einhaltung der Hygienemaßnahmen mit PatientInnen (46%) wurden häufig genannt.

  • Hoher zeitlicher Druck 77% 77%
  • Wirtschaftliche Sorgen 66% 66%
  • Angst Angehörige zu infizieren 59% 59%
  • Angst vor eigener Infektion 52% 52%
  • Diskussionen zur Einhaltung der Hygienemaßnahmen 46% 46%
v

Freie Kommentare der Befragten

Auch in den freien Kommentaren wurden häufig psychische Belastungen thematisiert:

Antwortbeispiele:

„Die psychische Belastung ist unerträglich. Mir ist vor 10 Jahren mal meine gesamte Praxis abgebrannt. Ich musste ein halbes Jahr in Noträumen mit Sonderzulassung arbeiten. Das war eine schlimme Zeit und sehr belastend für mich als „frisch Selbständigen“. Die aktuelle Situation mit all ihren politischen Entscheidungen empfinde ich aber als noch belastender. Es geht mittlerweile an die Substanz ständig diese Sorgen tragen zu müssen. Sorge das wir jeder Zeit wegen eines Corona-falls geschlossen werden könnten. Sorge z.B. Krebskranke Patienten trotz Hygienekonzeptes infizieren zu können usw. Die Liste ist lang.“

„Man steht als Angestellter unter enormen Druck möglichst viele Patienten zu versorgen, um eine Schließung der Praxis zu vermeiden und somit den Verlust seiner Arbeitsstelle zu vermeiden.“

„Pro Behandlung fallen 5 Min zusätzlich an, dazu höhere Heizkosten durch permanentes Lüften, und nun auch noch nach BG Empfehlung eine Maskenpause nach zwei Stunden. Und permanent Fragen von Patienten zum Thema Corona und Impfung, da brummt der Kopf und es ist richtig anstrengend geworden.“

„Es ist insgesamt für therapeutische Betriebe eine sehr belastende Situation, da wir Therapeuten den Patienten einerseits Sicherheit vermitteln sollen, Aufklärungsarbeit leisten (Hygiene, Masken,…), Patienten deutlich ihre Grenzen zeigen müssen, auf keinen Fall mit dem Infektionsgeschehen in Berührung sein dürfen (hatte bereits vor einigen Monaten einen Covid-Fall im persönlichen Umfeld und wurde daraufhin von einigen Patienten bis zu 8 Wochen gemieden). Informationen müssen selbständig beschafft werden, Gesundheitsamt und BG informieren nicht aktiv, bzw. Die Mitarbeiter der Gesundheitsämter sind oft unfassbar schlecht informiert. Ich selbst fühle mich durch das aktuelle Geschehen psychisch am Limit, da die oben genannten Punkte unfassbar viel Kraft rauben. Es gäbe noch viel zu sagen, aber ich denke, die wichtigsten Punkte sind wenigstens kurz dargestellt.“

„Körperlich, mental und wirtschaftlich stehe ich unter sehr hohem Druck. Die fehlende finanzielle Anerkennung und Herabstufung in der Physiotherapie, lässt mich am Limit agieren. Die “noch” hohe Auslastung in der Praxis, lässt sich mit dem Ausscheiden eines Mitarbeiters erklären. Durch hohe Mieten und viel zu geringe Einkünfte, verbunden mit der Corona-Pandemie, sehe ich eine düstere Zukunft für meine Praxis.“

 

 

„Hoher Druck durch Ausfall von Mitarbeitern aufgrund fehlender Kinderbetreuung und Krankheitstage aufgrund von leichten Erkältungs-Symptomen. Sehr hoher Organisationsaufwand durch Patienten Umbestellung.“

„Ein zusätzlicher Punkt bei der psychischen Belastung besteht bei der Kooperation mit Einrichtungen. Es besteht eine große Unsicherheit in Bezug auf Maßnahmen. Es werden neue Maßnahmen beschlossen, aber die Kommunikation zwischen den beteiligten Berufsgruppen funktioniert nur schlecht. Es entstehen Situationen mit erhöhtem Konfliktpotenzial und leider ist es einigen Menschen nicht möglich, dennoch respektvoll miteinander umzugehen.“

Häufig wurde auch das Problem der Schnelltests thematisiert. Mit dem Inkrafttreten der neuen Testverordnung (TestV) sind für Praxen der Heilmittelversorgung  kostenlose Test unter bestimmten Umständen möglich. In den Kommentaren weisen die Befragten allerdings häufig auf Probleme hin.

„Es herrscht völlige Unklarheit, wie das mit den Antigenschnelltests laufen soll. Die eine Hand weiß nicht, was die andere macht. Mitarbeiter sind dadurch sehr verunsichert.“

„Heilmittelerbringer sollten ein eigenes Kontingent mit Schnelltests zur Verfügung gestellt bekommen um mehr Sicherheit zu haben. Ich renne für jeden Mitarbeiter hinterher.“

„Warum werden Therapeuten nicht standardmäßig durchgetestet?! Warum können wir uns immer noch nicht kostenlos testen lassen!? Warum bekommen Heilmittelerbringer kein Testkontingent?!“

„Ich bekomme keine Schnelltest für meine Mitarbeiter. Es gibt keine Arztpraxis, welche Schnelltests durchführt. Grund u.a.: Die Anschaffungskosten liegen je nach Beschaffungszeitpunkt zw. 12-19€. Erstattet werden aber nur maximal 7 € bei den Ärzten. Ich bin wütend! Wieder ein Erlass, der für uns nicht durchführbar ist, während Heime, etc. es selbst durchführen dürfen. Ein Schnelltest würde viele Ausfallzeiten meiner Mitarbeiter kompensieren, wenn er negativ ist.“

„Es besteht ja nun die Möglichkeit, dass auch Therapeuten sich regelmäßig vorsorglich testen lassen können. Unser zuständiges Gesundheitsamt weiß davon allerdings noch nichts…“

Fazit:

In der ersten Novemberwoche, unter den verschärften Bestimmungen zur Kontaktbeschränkung, waren die Auswirkungen auf die ambulante Heilmittelversorgung weniger drastisch als noch im Frühjahr. Allerdings scheinen die Auswirkungen regional und je Leistungsbereich unterschiedlich zu sein.

Insgesamt scheinen TherapeutInnen und PatientInnen besser informiert und vorbereitet zu sein als zu Beginn des ersten Lockdowns im Frühjahr. Trotzdem gibt es Anzeichen dafür, dass verschiedene Patientengruppen unterschiedlich von Terminausfällen betroffen sind.

Auch zunehmende psychische Belastungen für die TherapeutInnen lassen sich beschreiben und sollten weiter beobachtet werden.

Leicht verbessert hat sich gegenüber dem Frühjahr die Zusammenarbeit mit den lokalen Gesundheitsbehörden. Trotzdem bewerten noch immer 20% der Befragten die Zusammenarbeit als mangelhaft. Probleme gab es hier häufig bei der Durchführung von Schnelltests und bei der Kommunikation.

Das Ziel muss weiterhin sein, bestehende Versorgungsstrukturen zu schützen, denn die ambulante Heilmittelversorgung wird auch in der Nachbehandlung von Covid-19-Patienten eine wichtige Funktion übernehmen.

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Aktuelle Auswirkung der Corona Pandemie auf die ambulante Heilmittelversorgung – Online Befragung

Aktuelle Auswirkung der Corona Pandemie auf die ambulante Heilmittelversorgung – Online Befragung

Aktuelle Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die ambulante Heilmittelversorgung

Die Corona-Pandemie stellt eine besondere gesamtgesellschaftliche Herausforderung dar. Im Frühjahr hatten wir die Situation in der ambulanten Heilmittelversorgung im Verlauf der ersten Wochen dokumentiert.

Die nun erforderlichen Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung und hohe Zahl an Neuinfektionen haben erneut Einfluss auf die Patientenversorgung. Um Details abbilden zu können, haben wir die Umfragen aus dem Frühjahr modifiziert.

Die wirtschaftliche Situation, die Umsetzung der Hygienemaßnahmen, aber auch besondere psychische Belastungen für die Therapeutinnen und Therapeuten sind wichtige Fragestellungen, um die Situation in der Patientenversorgung einschätzen zu können.

Wenn Sie in der ambulanten Versorgung im Bereich Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Podologie oder Diätassistenz tätig sind, würden wir uns über ihre Unterstützung durch die Teilnahme an dieser Online-Befragung freuen.

Für die Teilnahme benötigen Sie etwa 7 Minuten. Am Ende der Befragung haben Sie die Möglichkeit einen längeren persönlichen Kommentar zu verfassen.

Hier geht es zur Umfrage:

Status der Umfrage: Aktiv

Betrachtungszeitraum: 30.11.2020 bis 04.12.2020

Umfrage endet in:

Tag(e)

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Wirkung der Hilfsmaßnahmen und aktuelle Situation in der ambulanten Heilmittelversorgung

Wirkung der Hilfsmaßnahmen und aktuelle Situation in der ambulanten Heilmittelversorgung

Zur Sicherstellung der ambulanten Versorgungsstrukturen wurden unterschiedliche Hilfsmaßnahmen aufgelegt.

Wie wirken diese und wie ist die aktuelle Situation in den Praxen der Leistungserbringer der Fachbereiche Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Podologie und Diätassistenz?

Diese Fragen sollen mit Hilfe dieser Befragung beantwortet werden.
Die Teilnahme erfolgt vollständig anonymisiert und die Bearbeitung der Fragen benötigt etwa fünf Minuten.

Im Voraus vielen Dank für Ihre Teilnahme. Die Ergebnisse werden auf der Homepage unter Facts & News der TAL gGmbH veröffentlicht.

Hier geht es zur Umfrage:

Diese Umfrage ist geschlossen und wird bearbeitet.

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Umfrage zur Situation der Heilmittelindustrie

Umfrage zur Situation der Heilmittelindustrie

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Umfrage zur Situation in der Corona – Krise der Unternehmen und Dienstleister im Heilmittelbereich

Sie sind als UnternehmerIn, DienstleisterIn, InhaberIn eines Fortbildungsunternehmens oder Träger einer Schule oder Hochschule  in der Heilmittelversorgung engagiert und möchten an dieser Umfrage teilnehmen?

Dann kontaktieren Sie uns bitte unter folgender Email Adresse, um einen Link zur Umfrage zu erhalten.

info@tal-ggmbh.de

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Zuge der Corona-Krise wurde die Bedeutung der Heilmittelversorgung durch den Bundesgesundheitsminister und die Bundeskanzlerin mehrfach hervorgehoben. Nicht umsonst werden auch die Praxen in der ambulanten Heilmittelversorgung den relevanten Einrichtungen des Gesundheitswesens zugeordnet.

Doch gerade aus Sicht der Patientenversorgung sollten auch die Unternehmen betrachtet werden, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen dafür sorgen, dass die Therapeutinnen und Therapeuten auf hohem Niveau ihre Tätigkeit ausüben können. Sie als Unternehmen erleichtern die Tätigkeit in den Praxen, sichern deren Finanzierung, sorgen für Informationsaustausch, gewährleisten Wissenstransfer und bieten innovative Produkte, die eine moderne Patientenversorgung erst ermöglichen.

Wir bitten Sie daher an unserer aktuellen Befragung teilzunehmen, mit der wir die Situation der Heilmittelindustrie unter dem Einfluss der Corona-Krise abbilden werden. Die Umfrage beinhaltet 16 Fragen, deren Beantwortung zwischen 5 und 7 Minuten Zeit in Anspruch nimmt. Am Ende der Befragung haben Sie die Möglichkeit ausführlich Punkte zu thematisieren, die Ihnen besonders wichtig sind.

Die Ergebnisse werden politischen Entscheidern und der Presse zur Verfügung gestellt. Zusätzlich erfolgt eine Veröffentlichung auf unserer Homepage.

Die Befragung erfolgt anonym. Es werden keine Daten gespeichert, die einen Rückschluss auf Ihre Identität oder ihr Unternehmen ermöglichen.

Umfrage: Follow-up der Brandbriefe “Therapeuten am Limit”

Umfrage: Follow-up der Brandbriefe “Therapeuten am Limit”

Vor einem Jahr wurde die wissenschaftliche Auswertung der Brandbriefe, die im Rahmen des Aktionsbündnisses “Therapeuten am Limit” die Probleme im Bereich der Heilmittelversorgung beschrieben, durch Frau Prof. Dr. Heidi Höppner und Eva-Maria Beck präsentiert. Die Briefe selbst sind knapp zwei Jahre alt und boten auch aus Patientensicht Grund zur Besorgnis.

Unterversorgung durch Fachkräftemangel, fehlende Hausbesuchskapazitäten, komplexe Versorgungssituationen, Fehlsteuerung, problematische Therapiezeittaktung und Vereinzelung in ambulanten Praxen waren Themen, die in den Brandbriefen sehr häufig beschrieben wurden (Höppner, Beck, 2019, https://physiotherapeuten.de/artikel/veraergerte-therapeuten/ )

Im Terminservice- und Versorgungs- Gesetz (TSVG) wurden Änderungen aufgenommen, die z. B. für eine Angleichung der Honorare bundesweit und eine Stärkung der Verhandlungsposition der Therapieverbände gesorgt haben. Einige Bundesländer haben den Weg in eine schulgeldfreie Ausbildung in den Berufen frei gemacht um einem zunehmenden Nachwuchsmangel zu begegnen.

Doch wie wirken sich diese Änderungen in der Versorgungsrealität aus?

Ziel dieser Befragung ist es in Anlehnung an die sieben von Höppner und Beck ermittelten Dimensionen (ebenda), den Wirkungsgrad der bisher eingeleiteten Maßnahmen zu ermitteln.

Diese Umfrage ist ein Projekt der TAL gGmbH und wird von dieser ausgewertet und im Sinne der Gemeinnützigkeit veröffentlicht.

Ihr TAL gGmbH Team

Hier geht es zur Umfrage: