Corona-Krise aus der Perspektive der Heilmittelindustrie

Corona-Krise aus der Perspektive der Heilmittelindustrie

Uwe Kalin - opta data Gruppe

Herausforderungen der Corona-Krise aus der Perspektive der Heilmittel-Industrie – Interview mit Uwe Kalin von der opta data Gruppe

Ein wichtiger Teil der Heilmittelversorgung sind die Unternehmen, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Arbeit der TherapeutInnen unterstützen oder auch durch eigene Innovationen die Versorgung verbessern.
Wie erleben diese Unternehmen die Krise? Wir sprachen mit Uwe Kalin von der opta data Gruppe.

Vita Uwe Kalin:

Uwe Kalin ist studierter Diplom-Sportwissenschaftler und Sporttherapeut. Er arbeitete in der ambulanten und stationären Rehabilitation sowie der erweiterten ambulanten Physiotherapie (EAP). Seit 2016 bekleidet er bei der opta data Gruppe die Position des Business Development Managers im Bereich Heilmittel, wo er für die strategische Ausrichtung und Marktbearbeitung zuständig ist.

Expertise Uwe Kalin:

Uwe Kalin bringt 20 Jahre Erfahrung im Gesundheitswesen mit sich als Diplom-Sportwissenschaftler und Sporttherapeut in verschiedenen ambulanten und stationären Einrichtungen. Zuletzt war er maßgeblich am Aufbau und der Leitung zweier Gesundheitszentren in Nordrhein Westfalen beteiligt.

Wie sieht für Sie das Ideal der zukünftigen Patientenversorgung aus und wie möchten Sie mit Ihrem Unternehmen die Entwicklung mitgestalten?

Wir wünschen uns eine Verzahnung der administrativen Prozesse, die sich dadurch spürbar verbessern würden. Nehmen wir einmal das folgende Beispiel: Der Patient kommt mit seiner digitalen Versorgung oder sogar mit seiner digitalen Patientenakte inklusive der Verordnung in die Praxis. Der Therapeut liest alles direkt ein. Er vermerkt die Behandlungen im Anschluss und gibt sie direkt aus seinem Praxisverwaltungs-System zur Abrechnung frei. opta data reicht am Ende die Daten direkt zur Abrechnung bei den Kassen ein.

Dieses Beispiel zeigt, dass eine Verzahnung die Prozesse in der Praxis und auch bei uns deutlich vereinfachen würde. Ganz zu schweigen von den Papierkosten, die dadurch eingespart werden. Kurz gesagt: Der Weg der Verordnung muss digital werden. Die opta data Gruppe ist darauf vorbereitet. Wir könnten diesen Weg sofort beschreiten.

Sie engagieren sich auch in der Heilmittelversorgung, wieso gerade in diesem Bereich?

 

opta data ist in den Gesundheitsbereichen der Hilfsmittel und Pflege genauso vertreten wie bei den Krankentransporten oder eben auch den Heilmitteln. In all diesen Bereichen müssen die Leistungserbringer mit den Kassen abrechnen. Bei uns in Essen landen täglich über 100.000 Belegsendungen.

Der Heilmittelmarkt ist einer unserer größten Bereiche, weil es dort eine große Zahl an Einrichtungen gibt, für die wir beispielsweise mit unserem Praxisverwaltungs-System TheraPlus einen echten Mehrwert schaffen können. Der Verwaltungsaufwand in einer Heilmittelpraxis ist einfach enorm. Unsere Kunden freuen sich also über die Hilfe bei der täglichen Praxisverwaltung. Auch die Möglichkeit der Vorfinanzierung bei der Verordnungsauszahlung bietet uns eine Möglichkeit, die Praxen mit handfesten Lösungen zu unterstützen.

Der gerade beschlossene Rettungsschirm für Heilmittelerbringer bemisst sich nach den Umsätzen des letzten Quartals 2019. Ist dies aus Ihrer Sicht eine gute Lösung?

Das ist eine gute Frage. Ich finde es erst einmal gut, dass solch ein Rettungsschirm für die Branche initiiert worden ist. Ich glaube, dass es vielen helfen wird, die Umsatzeinbußen wenigstens etwas zu kompensieren. Persönlich denke ich aber, dass der Mittelwert des letzten Quartals 2019 inklusive Januar und Februar 2020 die bessere Lösung gewesen wäre.

Wir haben Kunden, die die Abrechnung für den Dezember, einen der umsatzstärksten Monate, erst im Januar 2020 eingereicht haben. Da ist die Enttäuschung natürlich groß. Wir wissen durch jahrelange Erfahrung, dass die Praxen Ende Dezember den restlichen Stapel mit Verordnungen abarbeiten. Deshalb fahren wir zwischen den Feiertagen auch immer mit voller Besetzung in unserem Abrechnungsbereich.

Wie entwickeln sich die Abrechnungsumsätze im Heilmittelbereich seit Beginn der Corona-Krise?

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Belegzahlen der opta data Abrechnungs GmbH in den vergangenen Wochen und Monaten über alle Geschäftsbereiche hinweg – einschließlich dem Heilmittelbereich – um bis zu circa 25 Prozent zurückgegangen. In den letzten Wochen konnten wir jedoch eine Verbesserung in der Entwicklung der Belegzahlen beobachten. Natürlich hat dies jedoch Auswirkungen auf unsere Abrechnungsumsätze.

Unsere anderen Gruppenunternehmen sind – wie die opta data Abrechnungs GmbH – ebenfalls von der Corona-Krise betroffen. Dies muss man jedoch differenzierter betrachten. Die Firmen der opta data Gruppe bedienen schließlich ganz unterschiedliche Kunden und sind deshalb mit ganz unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert. Nichtsdestotrotz haben viele unserer Unternehmen ebenfalls gesunkene Belegzahlen zu verzeichnen. Insgesamt zeigt der Belegrückgang im Vergleich zum Vorjahr daher, dass sehr viele unserer Kunden – teilweise massiv – von der Krise betroffen sind.

Wie erleben Sie mit Ihrem Unternehmen die aktuelle Corona-Krise?

Natürlich stellt die Corona-Krise eine große Herausforderung für unser Unternehmen dar. Ganz klar ist jeder Einzelne davon betroffen.

Schon direkt zu Beginn der Corona-Krise wurden Vorsorgemaßnahmen und Verhaltensregeln an unseren Standorten eingeführt, was gut angenommen wurde und gut funktioniert. Natürlich gab es – gerade in der Anfangszeit, als es zum großen Lockdown kam – Verunsicherung in der Kollegschaft. Unsere Geschäftsführer waren aber jederzeit für uns ansprechbar, haben Fragen beantwortet und regelmäßig transparente Informationen geliefert.

Wir alle wissen nicht, wie sich das Jahr weiter entwickeln wird und ob es eventuell nochmal zu einem zweiten großen Corona-Ausbruch kommt. Wir setzen daher als Familienunternehmen weiterhin auf den Zusammenhalt.

Wie können Sie diese Krise meistern, welche Hilfen sind nötig?

 

Unsere Geschäftsführer haben sich zu Beginn der Corona-Krise Ziele gesetzt: das Unternehmen bestmöglich durch die Krise zu bringen und dabei möglichst keine Arbeitsplätze zu verlieren. Deshalb waren die Unternehmensbereiche, in denen die Belege zurückgingen – und in denen somit auch weniger Arbeitsaufkommen bestand – von April bis Juni 2020 in Kurzarbeit.

Wir haben da als Familienunternehmen alle am selben Strang gezogen, denn nur gemeinsam konnten wir die von der Geschäftsführung gesetzten Ziele erreichen. Seit Juli arbeiten wir wieder im „Normalbetrieb“ – trotzdem halten die Geschäftsführer die Corona-Entwicklung weiterhin im Blick.

Sie und wir als Unternehmen sehen die Krise vor allem auch als Chance, da der Stellenwert der Digitalisierung durch die aktuelle Situation noch einmal bestätigt wird. Auch für unsere Kunden gewinnen Online-Prozesse und kontaktlose Abwicklungen zunehmend an Bedeutung. Wir bieten ihnen beispielsweise Online-Seminare zu unterschiedlichen Themen an und versorgen sie mit News über unser Online Kundencenter oder unsere Website.

Frankfurt am Main – 27.07.2020

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Digitalisierungsstrategie in der Heilmittelversorgung – Kommentar

Digitalisierungsstrategie in der Heilmittelversorgung – Kommentar

Ein Kommentar von GF Volker Brünger

Spätestens mit dem Inkrafttreten des Digitale-Versorgung-Gesetzes (DVG) ist klar, dass die Patientenversorgung in Zukunft immer mehr digitale Komponenten besitzen wird.

Mit der TAL gGmbH haben wir bereits viele Problemfelder in der Heilmittelversorgung herausgearbeitet. Seien es Themen wie alters- und alternsgerechte Arbeitsbedingungen, Fachkräftemangel, interdisziplinäre Versorgung, alternative Zugangsformen, Herausforderungen der regionalen Versorgung, basisdemokratische Partizipation in der Berufspolitik oder ganz aktuell die besonderen Herausforderungen der Versorgung unter dem Einfluss der Corona-Pandemie: immer waren digitale Anwendungen ein wichtiger Teil der Lösungsansätze.

Barrieren abbauen – Vertrauen aufbauen

Gleichzeitig bestehen noch viele Barrieren für die Umsetzung einer erfolgreichen Digitalisierung in der Heilmittelversorgung. Die Diskussionen drehen sich vielfach um die Punkte, die nicht digital umgesetzt werden können. Kleinere Berufsgruppen geraten häufig aus dem Blick. So wird im DVG nur die Physiotherapie aus dem Bereich der Heilmittelversorgung genannt, der Bereich der logopädischen Versorgung hat jetzt in der Pandemie jedoch eindrucksvoll gezeigt, dass dort digitale Versorgungsangebote längst großflächig Teil der Therapie sein können.

Es muss den Entscheidern klar werden, dass ein mengenorientierter Verordnungskatalog wie der Heilmittelkatalog keine Antwort und keine Grundlage für eine moderne und qualitätsbezogene Heilmittelversorgung darstellt. Diese Versorgungssystematik steht als Rahmenkonstrukt einer besseren digitalen Versorgung entgegen.

“Wir bezahlen Qualität”

Digitale Versorgung ist immer auch Teil einer sehr individuellen Versorgung, deren Nutzen man speziell im Heilmittelbereich nicht unterschätzen darf. Ein solches Versorgungsmodell lässt sich jedoch nicht in einen Verhandlungsrahmen zwingen, der geprägt ist von der Angst vor Mengenausweitungen. Wenn von Seiten der Kostenträger der Satz „Wir bezahlen Qualität.“ ernst gemeint ist, so fehlt es dort objektiv bisher an Expertise für eine moderne Heilmittelversorgung.

Es versteht sich von selbst, dass in der Heilmittelversorgung ein großer Teil der Leistungen auch in Zukunft persönlich erbracht werden, digitale Anwendungen können hier jedoch helfen effektiver zu arbeiten, den Bürokratieaufwand reduzieren, Versorgungsforschung ermöglichen und auch den Therapieerfolg nachhaltig verbessern. Die Vorteile der Digitalisierung liegen auf der Hand.

Umfassende Digitalisierungsstrategie nötig!

Für eine Versorgung, die die Chancen der Digitalisierung effektiv nutzt, braucht es jetzt Akzeptanz, eine offene und auch öffentliche Debatte und eine umfassende Digitalisierungsstrategie. Dabei müssen alle Akteure mit einbezogen werden, zu denen selbstverständlich auch Patienten und Entwickler von digitalen Anwendungen gehören. Das Ziel muss sein, denjenigen, die digitale Versorgung bereits anbieten können, dies auch zu ermöglichen und klare Versorgungsziele zu definieren und Anreize zu schaffen.

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Mengenentwicklung in der Heilmittelversorgung 4. Quartal 2019

Mengenentwicklung in der Heilmittelversorgung 4. Quartal 2019

Versorgungsmonitor Heilmittel

Auf Basis der Daten des GKV Heilmittelinformations-Systems (HIS) werden an dieser Stelle regelmäßig quartalsbezogen Trends in der Heilmittelversorgung dargestellt. Im Hinblick auf das tatsächliche Versorgungsgeschehen werden dabei vorrangig die Mengenentwicklungen betrachtet. Relevante Bezugsgrößen sind zu diesem Zweck die Anzahl der Verordnungen, die Anzahl der Behandlungseinheiten insgesamt und die Anzahl der Behandlungseinheiten pro 1000 Versicherten.

Grundlage des GKV-HIS sind die von den Leistungserbringern übermittelten und anonymisierten Datensätze gemäß § 302 SGB V vor Prüfung und Zahlbarmachung durch die Krankenkassen.  

GKV HIS Projektbeschreibung                                                             

Aktuell: 4. Quartal 2019

Im ersten und zweiten Quartal 2019 waren bundesweit die Anzahl der Verordnungen und der Behandlungseinheiten in allen Heilmittelbereichen deutlich gestiegen. Erstaunlicherweise geschah dies ausgehend von einem Tiefstand im 4. Quartal 2018. Die standardmäßig im Heilmittelinformationssystem kumulierten Zahlen für das dritte Quartal 2019 zeigen eine Abflachung dieses Anstiegs, was darauf hindeutet, dass im 3. Quartal die Zahl der Behandlungseinheiten wieder rückläufig war. Diese Annahme bestätigt sich, wenn man die Zahlen pro Quartal separat betrachtet. (Abb.1 bis 4). In den Leistungsbereichen der Physiotherapie und der Logopädie gingen die Quartalszahlen der erbrachten Behandlungseinheiten im 3. Quartal größtenteils unter das Niveau der Vorjahre zurück. Hier war auch im 4. Quartal ein Mengenrückgang zu verzeichnen, wobei der Rückgang deutlich geringer war als in den Jahren 2017 und 2018. In der Ergotherapie stieg hingegen die Zahl der Behandlungseinheiten im 4. Quartal insgesamt wieder leicht an.

Insgesamt deuten die Zahlen an, dass der teilweise deutliche Anstieg aus dem ersten und zweiten Quartal 2019 als eine Vorwegnahme von Behandlungen vor dem Inkrafttreten der bundeseinheitlichen Höchstpreise zum 1.7.2019 (GKV-Heilmittelpreise) interpretiert werden kann. Allein für den Bereich der Ergotherapie scheint ein Trend für eine steigende Zahl an Verordnungen zu bestehen, wobei der eigentliche Bedarf noch immer nicht beziffert werden kann.

 

Physiotherapie 4. Quartal 2019

Ergotherapie 4.Quartal 2019

Logopädie 4. Quartal 2019

Podologie 4. Quartal 2019

4. Quartal 2019 beziffert das Volumen des Corona-Rettungsschirms

 Besonders mit Spannung wurden die Zahlen des GKV-HIS im Hinblick auf die Umsätze des 4. Quartals erwartet, da diese die Grundlage für die Höhe des Rettungsschirms für Therapiepraxen bilden. Hier kam es wie erwartet zu einem deutlichen Umsatzanstieg aufgrund der bundeseinheitlichen Höchstpreise. (Abb.5)

Mit 40% des Umsatzes aus dem 4. Quartal liegt das Volumen des Rettungsschirms somit bei rund 918 Millionen €. Insofern war das Abstimmen des Rettungsschirms nur auf das 4. Quartal besser für die Leistungserbringer als eine Berechnung auf Grundlage eines Quartalsdurchschnitts aus dem Jahr 2019. Dann hätte das Volumen der Hilfsmaßnahmen „nur“ ca. 866 Millionen € betragen.

 

 

Abb. 5 Brutto-Umsatz je Quartal (eigene Berechnung auf Grundlage GKV-HIS Quartalsberichte Bund 2019)

Erster Ausblick auf das Jahr 2020

 

Einen ersten Vorgeschmack auf die Versorgungssituation unter dem Einfluss der Corona-Pandemie zeigt die Statistik KV 45 der GKV, die schon für das 1. Quartal vorliegt.

Wie die Abb. 1-4 zeigen, war das 1. Quartal in den letzten Jahren immer stärker als das 4. Quartal des Vorjahres. 2020 kam es zu einem Umsatzrückgang von 10,24% auf Basis gleicher Preise. Folglich wird auch die Behandlungsmenge entsprechend rückläufig gewesen sein.

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Wirkung der Hilfsmaßnahmen und aktuelle Situation in der ambulanten Heilmittelversorgung

Wirkung der Hilfsmaßnahmen und aktuelle Situation in der ambulanten Heilmittelversorgung

Zur Sicherstellung der ambulanten Versorgungsstrukturen wurden unterschiedliche Hilfsmaßnahmen aufgelegt.

Wie wirken diese und wie ist die aktuelle Situation in den Praxen der Leistungserbringer der Fachbereiche Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Podologie und Diätassistenz?

Diese Fragen sollen mit Hilfe dieser Befragung beantwortet werden.
Die Teilnahme erfolgt vollständig anonymisiert und die Bearbeitung der Fragen benötigt etwa fünf Minuten.

Im Voraus vielen Dank für Ihre Teilnahme. Die Ergebnisse werden auf der Homepage unter Facts & News der TAL gGmbH veröffentlicht.

Hier geht es zur Umfrage:

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Zu Gast bei Gesundheit.macht.Politik “GmP Folge 67”

Zu Gast bei Gesundheit.macht.Politik “GmP Folge 67”

“Willkommen zur 67. (monothematischen Fokus-)Episode mit der Aufnahme am 13. Juni 2020! Leider ohne den Podcast-Arzt Pascal Nohl-Deryk (ganz liebe Grüße an dieser Stelle), dafür zur Verstärkung mit Claudia Czernik.”

Herzlichen Dank an Philip Schunke und Claudia Czernik

Corona ist ein Brennglas der Versorgungsdefizite

[…]”Man hat ganz klar gesehen, die eigentlichen Probleme, die in der Verortung der Therapeutinnen und Therapeuten im System immernoch bestehen, dass die sich unter dem Einfluß von Corona besonders herausbilden. D.h. die Frage nach Verteilung von Schutzmaterial, wie ist der Fokus auf die finanzielle Situation in den Praxen und müssen wir eingreifen um Versorgungsstrukturen zu schützen für die Zeit nach Corona”[…]

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